HaMo schrieb's. Am 24. September 2007 um 7:07 Uhr.
Diese Woche geht es weit zurück in die Vergangenheit, dennoch ist der Song wohl jedem bekannt. Der Song ist in bekannten Filmen wie “Con Air” (mit Nicolas Cage) oder “Forrest Gump” zu hören, es gibt einen gleichnamigen Film dazu und selbst der US-HipHop-Star Eminem rappt in einer Filmszene von “8 Mile” zu diesem Song.
Der Retro Song dieser Woche - Lynyrd Skynyrd mit “Sweet Home Alabama” (1974)
In dem bekannten Musik-Magazin “Rolling Stone” schaffte es dieser Song in die Liste der 500 besten Songs aller Zeiten.
HaMo schrieb's. Am 24. September 2007 um 6:41 Uhr.
Dieser Artikel bietet inhaltlich wirklich nichts. Ich will nur zeigen, dass ich trotz meines baldigen Umzugs nach Duisburg immer Fan bleiben werde. MSV Duisburg stinkt und FC Bay…FC Who? Schalala … Schalala … Schalala … Werder Bremen!
HaMo schrieb's. Am 24. September 2007 um 6:31 Uhr.
Vergessen wir jetzt mal die NBA, wir wissen alle, dass dort die besten Basketballer der Welt (abgesehen von mir) spielen. Aber wer ist der beste US-Amerikaner außerhalb der NBA? Du fragst dich, wieso du Interesse an einem Spieler haben solltest, der nicht in der NBA aufläuft, was die nächste Frage aufwirft, wieso du deshalb diesen Artikel lesen solltest? Die Antwort ist schnell formuliert: Der Junge ist gerade 19 Jahre alt/jung geworden und hat dieses Jahr erst seinen Highschool-Abschluss gemacht. Die Rede ist natürlich von Derrick Rose, dem Ausnahme-Aufbauspieler aus Chicago, Illinois und besten Nachwuchsspieler der USA. Der Junge ist dermaßen stark, dass Experten davon sprechen, dass er jetzt schon ein Team als Aufbauspieler führen könnte. An alle Nicht-Basketballer - die Position des Aufbauspielers ist wohl die Anspruchvollste im Basketball.
Na, bisschen euer Interesse geweckt? Ihr wollt jetzt wissen, wer dieser Derrick Rose überhaupt ist und warum er so dermaßen gut sein soll? Erstmal ein kleiner Vorgeschmack mit anschließender Frage an euch.
Wieviele richtige Aufbauspieler (und keine zu kleingewachsenen Flügel) kennt ihr, die sowas können? Nach langem Grübeln werden euch nicht viele Spieler einfallen, da könnt ihr solange nachdenken bis ihr schwarz werdet.
Und jetzt nenne ich euch mal die Gründe, weshalb Rose wirklich ein überragender Basketballer ist:
Allein schon bei dem kurzen Video oben sieht man direkt über welche Athletik Rose verfügbar. Schnell wie Schumi in seinen besten Jahren und dazu genetisch eingebaute Sprungfedern, die ihm erlauben förmlich aus der Halle zu springen. Diese Lässigkeit mit der er abhebt und den Ball spektakulär in den Korb befördert - davon bekommen normalsterbliche Basketballer feuchte Träume. Diese abartige Athletik gepaart mit der technischen Finessen machen es einem Gegenspieler fast unmöglich ihn zu verteidigen, sodass er beliebig oft den Korb attackieren kann, wie es bspw. Dwyane Wade von den Miami Heat tut oder Steve Francis früher bei den Rockets getan hat. Viele Punkte zu erzielen ist bisher kein sonderliches Problem für Rose gewesen. Aber Punkte erzielen können viele Spieler, aber der Punkt, der ihn davon abhebt, ist der, dass er wirklich versteht, wie man ein Team führt und seine Mitspieler unterstützt um ihnen das Leben auf dem Parkett einfacher zu gestalten. Der Kanadier Steve Nash vom Spitzenteam Phoenix Suns hat sich darauf spezialisiert seinen Mitspieler einfache Punkte zu ermöglichen. Da er diese Aufgabe hervorragend erledigte und sein Team zu den Titelfavoriten zählte, wurde er in Jahren 2005 und 2006 zum wertvollsten Spieler der NBA, zum MVP (Most Valuable Player), ernannt. Und Rose versteht in diesem Bereich auch sein Handwerk - er verfügt über ein hervorragendes Auge, Spielübersicht und die nötigen Passfertigkeiten.
Diese Fähigkeiten kombiniert mit seinem 1,93m/88kg-Körper, wodurch er durchschnittlich größer und schwerer als seine Artgenossen auf seiner Position ist, machen ihn zu einem Ausnahme-Talent. Jetzt liegt es an Rose selbst sich weiterzuentwickeln und sich nicht auf den Lobeshymnen auszuruhen, aber das Risiko ist gering, denn Rose ist ein bescheidener, ruhiger Mensch mit einer hervorragenden Arbeitseinstellung. Er ist vielleicht kein Jahrhunderttalent wie LeBron James - wer ist das schon -, aber er hat sicherlich das Zeug dazu in naher Zukunft in der NBA ganz oben mitzuspielen. Aber die Million-Liga wird sich noch etwas gedulden müssen bis Trikots mit dem Namen “Rose” gedruckt werden können, denn er wird in der nächsten Saison mit seinen Team, den Memphis Tigers, erstmal in der College-Liga auflaufen.
Bei dem Wort “Rose” gibt es nun keinen Grund mehr nur an den Valentinstag zu denken. Zum Abschluss noch ein längeres Video zum Genießen. Derrick Rose, Ladies and Gentlemen…
HaMo schrieb's. Am 22. September 2007 um 23:33 Uhr.
Wenn man mal wieder nichts zu tun hat und fast vor Langeweile stirbt , gibt es im Internet glücklicherweise einige Möglichkeiten sich die Zeit zu vertreiben. Oftmals läuft es darum hinaus, dass man sich auf den vielen verschiedenen Plattformen die Zeit mit Videos schauen totschlägt. Musik-Videos der Lieblingsinterpreten, irgendwelche Sporthighlights, Clips, die dazu führen, dass man unfreiwilliges Bauchmuskeltraining betreibt oder manchmal sogar selbstgedrehte Videos, die man im Internet hochgeladen hat. Dann gibt es noch diese Videos, die einen wirklich nur schockieren und aus den Socken hauen. Als ich gestern das folgende Video angesehen habe, war ich sprachlos…
Jetzt sagt mir mal bitte, was man dazu sagen soll. Erstmal beschimpft er seine eigene Mutter auf das Übelste und zu allem Überfluss schlägt er sie und schmeißt sie zu Boden. Als ihm das Video vorgeführt wird, grinst er nur dämlich.
Ich frage mich ehrlich, wie es so weit kommen kann. Wie kann man jeden Respekt vor der eigenen Mutter verlieren und sie schlagen? Und wie wird es mit dem Jungen enden, wenn er schon keine Probleme hat gegenüber der Frau, die ihm das Leben geschenkt hat, gewalttätig zu werden? Ist solch einem Menschen überhaupt noch zu helfen oder ist der Ausdruck “Hoffnungsloser Fall” angebracht?
Man sieht wirklich immer wieder Dinge bei dem sich einen die Nackenhaare hochstellen. Unglaublich…
HaMo schrieb's. Am 12. September 2007 um 23:57 Uhr.
Der “Retro Song der Woche” geht in die zweite Runde. Nachdem Partysong der letzten Woche gibt es diesmal etwas Gefühlvolleres. It’s all ’bout love! Ein Mann, der früher damals bekannt als Puff Daddy mit kräftiger Unterstützung seines RnB-Kollegen R. Kelly.
Normalerweise bin ich kein Serien-Gucker. King of Queens oder Prinz von Bel-Air gehörten zwar immer zu meinen Lieblingsshow, aber da gehts ja hauptsächlich um Unterhaltung in Form von Witzen in lebensechten Situationen. Wenn ich aber sonst Action/Spannung wollte, kam eine DVD in den dazugehörigen Player - 120 Minuten später war die Story vorbei und alles gesagt.
Als ich dann das erste Mal von dieser Serie namens Prison Break hörte, dachte ich mir nur, dass es wohl wieder eine von diesen Serien sei, die fortlaufenden im deutschen Fernsehprogramm zu finden und denen ich nie etwas abgewinnen konnte. Irgendwann als ich wieder lustlos durch die Programme wechselte, bin ich bei der Serie hängengeblieben …
… Aktuell habe ich das erste Drittel der zweiten Staffel gesehen und ich muss ehrlich sagen, dass mich noch nie eine Serie oder auch ein Film auch nur annährend auf diese Weise mitgerissen hat. Die Spannungsmomente, die bisher erreicht wurden, sind unglaublich. Und die meisten Cliffhanger am Ende der Episode zwingen einen förmlich direkt weiterzuschauen. Dazu kommen die ganzen Charaktere - das Superhirn Michael Scofield, sein Bruder Lincoln Burrows, C-Note, Fernando Sucre, der verrückte T-Bag, Mafiaboss John Abruzzi, die nette, hübsche Ärztin Sara Trancredi, der dreckige Wärter “Boss” Bellick u.v.m.
Alle prägen auf ihre Weise die Serie. Das Sonderlob gebürt aber den Drehbuchschreibern. Die ganzen Idee, die komplette Storyline - wie sie es hinbekommen die Spannung nach oben zu treiben, ist verdammt klasse.
HaMos Blog-a-licious Oscar goes to…..Prison Break!
Wer es bisher verpasst hat auf den Prison Break-Bandwagon zu springen, sollte es gefälligst so schnell wie möglich nachholen. Aber die Warnung muss sein: Es besteht Suchtgefahr.
Hier präsentiere ich euch den “Retro Song der Woche”. Jede Woche erscheint ein neues Video und ihr dürfte in alte Erinnerungen schwelgen, falls ihr euch an den jeweils aktuellen Song überhaupt erinnert.
Und die nächste Single Boom Boom Boom konnte nicht nur den Erfolg in Großbritannien wiederholen, auch in Deutschland wurde Platz 1 erreicht, europaweit war man in den Top 10 und verkaufte über eine Million Singles. Die beiden Songs waren auch die einzigen, die in ihrer Heimat USA erfolgreich waren.
Auszug aus Wikipedia - http://de.wikipedia.org/wiki/Outhere_Brothers
Normalerweise enden Schlägereien im schlimmsten Fall mit einem blauen Auge, Schürfwunden und einem kurzem Besuch auf einem Polizeirevier, falls die Hüter in Grün gerade in der Nähe waren. Für sechs afroamerikanische Jugendliche aus dem 3000-Seelendorf Jena im US-Bundesstaat Louisiana endet eine Schlägerei in einem Gefängnis. Nichts Spektakuläres? Eigentlich schon, wenn man bedenkt, dass die Haftstrafe bis zu 100 Jahren andauern kann. Da die Anklage (”versuchter Mord”) nach Betrachtung der Umstände jeglicher Logik entbehrt und aufgrund zusätzlicher Ungereimheiten im ersten Prozess, wird der Vorwurf laut, dass Rassismus gegen die sechs Jugendlichen - zum Zeitpunkt des Vorfalls im Alter von 15-17 Jahren - ausgeübt wird.
Am besten wird es sein die Geschichte komplett zu erzählen um die Problematik des Vorfalls verständlicher zu machen und um sich besser ein eigenes Urteil bilden zu können. Natürlich besteht auch die Möglichkeit sich die Geschichte visuell und akustisch zusätzlich bei Youtube.com anschauen.
Der Ausganspunkt des Streits mit den verheerenden Konsequenzen war ein Ereignis an der Jena High School. Gewöhnlicherweise sitzen in den Pausen die weißen Schüler unter einem großen Baum im Schatten, während die dunkelhäutigen Mitschüler die Pausen unter der glühenden Sonne verbringen. Bei einer Schulversammlung fragte ein schwarzer Schüler den Direktor, ob es ihm auch gestattet sein unter diesem Baum, welcher unter dem Namen “White Tree” bekannt war, zu sitzen. Er erhielt die Erlaubnis und in der Pause machten er und zwei seiner Freunde es sich unter dem Baum gemütlich und verbrachten die Pause im kühlenden Schatten. Am Tag darauf hingen über den Plätzen, wo die schwarzen Schüler saßen drei Schlingen am Baum. Die Botschaft war eindeutig. Dieser Platz ist nichts für euch. Wenn ihr euch nochmals hierhin setzt, passiert ein Unglück.
Nachdem der Direktor herausbekommen hatte, dass drei weiße Schüler verantwortlich waren, veranlasste er ihren Rauswurf von der Jena High School. Die Schulbehörde stimmte dem Antrag aber nicht zu und verhängte lediglich eine dreitägige Suspendierung mit der Begründung, dass keine Gefahr für jemanden bestehe. Im Anschluss an diese Schlingen-Geschichte kam es oftmals zu Konflikten zwischen den weißen und schwarzen Schülern, was dazu führt, dass - nach mehreren Besuchen eines Streifenwagens in der Schule - der Bezirksstaatsanwalt bei einer Schülerversammlung zur Wort gebeten wurde. Dieser forderte die Schüler auf die Streitereien zu unterlassen. Aber ein kurzes Zitat der Ansprache ist wohl am Interessanteste: “See this pen? I can end your lives with the stroke of a pen.” (“Könnt ihr diesen Stift sehen? Mit einem Federzug kann ich euer Leben beenden.”) Als er diese Worte aussprach, sollte er speziell in Richtung der schwarzen Schüler geschaut haben, was er natürlich im Nachhinein verneinte.
Einige Zeit später wollten Robert Bailey, einer der späteren Täter, und vier weitere schwarze Mitschüler auf eine private Party gehen. An der Tür verwehrte ihnen aber ein Mädchen den Eintritt, aber die Jungs bestanden darauf auf die Party zu gehen, weil einige ihrer Freunde auch schon vor Ort waren. Ein weißer Mann kam dann aus der Tür und fing eine Schlägerei mit den schwarzen Jugendlichen an. Eine Gruppe weißer Männer kam noch dazu und beteiligte sich, sodass am Ende die Polizei gerufen werden musste. Der Mann, von dem der Kampf ausging, wurde einige Monate später wegen Körperverletzung angeklagt.
Keine 24 Stunden nach der Party wurden Robert Bailey und einige Freunde von einem weißen Mitschüler, der auch auf der Party war, beabsichtigt angerempelt. Nachdem einige Wörter fielen, die in Musik-Videos weggepiept wurden wären, rannte der weiße Schüler zu seinem Wagen und zog ein Gewehr. Bailey und seine Freunde waren aber in der Lage ihm die Waffe abzunehmen. Aus eigenem Schutz wollte Bailey dem Jungen die Waffe nicht wiedergeben und nahm sie mit nach Hause. Während der weiße Junge keinerlei Probleme bekam, durfte Bailey sich über drei Anzeigen freuen: Waffendiebstahl, minderschwerer Raub und Unrufestiftung.
Am 4. Dezember 2006 kam es dann zum angeblichen Mordversuch. Der weiße Schüler Justin Parker erzählte in der Schule lauthals, dass Robert Bailey bei der Party von diesem weißen Mann verprügelt wurde. Als Barker dann später auf den Schulhof kam, wurde er von Bailey und fünf seiner Freunde abgefangen. Er wurde zu Boden geschlagen und getreten. Mit einer Gehirnerschütterung, die wohl beim Sturz auf den Boden entstanden ist, und einem geschwollenen Auge ließ er sich im Krankenhaus untersuchen, aber wurde auch direkt entlassen und nahm später am Abend noch bei einer Schulveranstaltung teil. Währenddessen wurden die sechs Jugendlichen verhaftet. Tatvorwurf: versuchter Mord.
Vor zwei Monaten fand das erste Gerichtsverfahren statt. Mychal Bell saß auf der Anklagebank und überraschenderweise änderte die Vorwurf um in „gefährliche Körperverletzung“ und „geplante gefährliche Körperverletzung“. Also Randnotiz sollte man erwähnen, dass es sich nur dann um gefährliche Körperverletzung handeln kann, wenn tödliche Waffen im Spiel sind. Der Staatsanwalt konnte die komplett weiße Jury davon überzeugen, dass man die Tennisschuhe, die Bell trug um Barker zu treten, als tödliche Waffe ansehen kann. Schon nach zwei Verhandlungstagen befand die Jury Bell als schuldig, was auch vor allem daran lag, dass der Pflichtverteidiger kaum etwas tat um seinen Mandanten zu entlasten. Nicht einmal einen einzigen Zeugen rief er in den Zeugenstand. Jetzt bleibt abzuwarten, welches Strafmaß der Richter für passend hält, aber Bell drohen bis zu 22 Jahren Gefängnis.
Die anderen fünf Jungen warten noch auf ihren Prozess. Es ist bisher unklar, ob der Staatsanwalt die anderen weiterhin wegen versuchten Mordes anklagt oder ob er auch bei ihnen die Anklage ändert. Aktuell gibt es viele Proteste und Demonstration, auch bekannte Politiker wie Jesse Jackson haben sich zu Wort gemeldet. Es werden Schilder (bspw. „No Justice – No Peace“) hochgehalten, es werden Stimmen wegen Rassismus laut und viele Unterschrift-Aktionen sind im Umlauf.
Was sagt Ihr dazu? Mordversuch und 100 Jahre Gefängnis wegen Schlägerei? Tennisschuhe als tödliche Waffe? Der Staatsanwalt der Schülern vorher schon droht. Ein Pflichtverteidiger, der kein Interesse an seinen Mandaten hat. Die Geschichte ist doch ziemlich absurd.
Rassismus oder nicht, aber Gerechtigkeit sieht anders aus. Eure Meinung könnt ihr gerne als Kommentar hinterlassen, ob nun kurz oder ausführlich überlasse ich jedem Leser selber.